Russland XV & Slowakei I

"I like Crete" aus Russland

Juchu! Endlich mal wieder ein neues Land. Denn heute hat mich meine erst Karte aus der Slowakei erreicht. Aber sie war nicht die einzige in meinem Briefkasten, auch Russland war mal wieder dabei.

Russland

Die heutige erste Karte führt uns an einen Ort, den wir bereits kennen. Sie wurde in in Archangelsk versand. Von dort kam auch eine meiner Lieblingskarten aus dem Dezember letzten Jahres (Die Doppelseitige Karte!).

Archangelsk liegt ganz weit oben in Norden Russlands, oberhalb der Mündung der Nördlichen Dwina in das Weiße Meer. Die Stadt mit fast 400.000 Einwohnern wurde im Jahr 1584 gegründet und war im 16. Jahrhundert der erste Seehafen Russlands. Heute ist sie einer der bedeutensten Industriestädte im Norden des Landes.

Eine spezielle Besonderheit an diesem Ort erwähnt auch die Absenderin. Es sind die sogenannten White Nights, die hellen Nächte im Sommer, in denen die Sonne kaum oder gar nicht untergeht. Dieses Phänomen entsteht durch die Nähe zum Polarkreis. Wir in Deutschland kennen dafür nur den Namen „Mitternachtssonne„. Archangelsk liegt zwar noch etwas südlich des nördlichen Polarkreises, doch dieses Phänomen hat auch auf diese Gegend bereits ihren Einfluss.

Auf der Karte sehen wir heute allerdings mal wieder etwas anderes. Es sind Katzen von der größten griechischen Insel Kreta!

"I like Crete" aus Russland

„I like Crete“ aus Russland

Slowakei

Und hier haben wir unser neues Land, die Slowakei! Der Absender kommt aus dem kleinen Ort Rožňava in der Ostslowakei, nahe Dobšiná.

Die kleine Stadt mit nicht einmal 20.000 Einwohnern war im Mittelalter eine Förderstätte für Gold, Silber und Eisen. Ab dem 18. Jahrhundert verlagerte sich der Bergbau auf Eisenerz.

Besonders sehenswert in Rožňava ist der historische Stadtkern mit dem Wachtturm im Spätrenaissance-Stil, dem alte Rathaus und dem  Bischofspalast.

Auf der Karte zu sehen ist allerdings der noch viel kleinere Ort Dobšiná.

Auch hier wurde einst Gold, Silber, Kupfer und Eisenerz abgebaut. Doch der Niedergang des Bergbaus führte zu einem starken Rückgang der Einwohnerzahlen. Heute leben in Dobšiná gerade einmal 5600 Menschen.

Dobšiná in der Slowakei
Dobšiná in der Slowakei